Resilienz als Kernkompetenz

Resilienz als Kernkompetenz

Resilienz - Bedeutung

Resiliente Menschen haben eine hohe psychische Widerstandsfähigkeit. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie belastbar und flexibel sind.

Selten verläuft unser Leben so, wie wir es planen. Die Erfahrung lehrt uns, dass es immer wieder anders kommen kann. Manchmal wird unser Leben von Krisen durchbrochen oder vom Schicksal erschüttert. Stolpersteine rollen uns vor die Füße. Nicht immer lassen sich Probleme am Arbeitsplatz, finanziell angespannte Situationen, gesundheitliche Schwierigkeiten, persönliche Angriffe, länger anhaltende Überbeanspruchung vermeiden. 

Manchmal stolpern wir nur, manchmal fühlen wir uns aus der Bahn geworfen. 

Damit es gelingt, an den Stolpersteinen innezuhalten und eine neue Ausrichtung zu finden, Bewältigungsstrategien zu aktivieren, wieder aufzustehen und weiter voranzugehen, benötigen wir Resilienz. 

Woher kommt der Begriff Resilienz?

Das lateinische Wort "resilere" bedeutet in unserem Sprachgebrauch "zurückfedern". In der Physik wird damit beschrieben, wie gut ein Werkstück, nachdem es verbogen wurde, wieder in seinen Normalzustand zurückfedert. Auf uns Menschen übertragen bedeutet dies, wie gut wir in der Lage sind - nach starker körperlicher und seelischer Belastung - wieder in den persönlichen Normalzustand zurückzukehren oder sogar gestärkt und dadurch stabiler im Leben zu stehen. 

Resilienz ist die Fähigkeit: 

Resilienz besteht aus 12 Resillienzfaktoren: 

Alle 12 Resilienzfaktoren sind für die innere Widerstandskraft relevant. Jeder Faktor unterstützt dabei, Resilienz aufzubauen - jeder mit einem anderen Fokus. Deshalb ist es sinnvoll, die einzelnen Faktoren unter die Lupe zu nehmen und zu reflektieren, wie stark diese jeweils bei Ihnen ausgeprägt sind.

Nach einer Standortanalyse erhalten Sie Impulse, die Sie konkret im Alltag umsetzen können, damit Sie: